«Das Bedürfnis nach Vernetzung ist hoch – eine digitale Plattform also ideal»

03. Januar 2023
Von Quentin Aeberli
Kategorie: Arbeit, Stories

Die Allianz Gleichwürdig Katholisch setzt sich für die Stärkung, Vernetzung und das Sichtbarmachen der bereits existierenden reformkatholischen Projekte ein, um aus starken Einzelkämpfer:innen eine Gemeinschaft zu formen. Im Interview spricht Geschäftsführerin Mentari Baumann darüber, wieso die beUnity-Plattform für die Vernetzung ihrer Mitglieder ideal ist und welchen Mehrwert der digitale Austausch bringt.

Die Allianz Gleichwürdig Katholisch (AGK) ist eine reformkatholische Organisation in der Schweiz. Sie setzt sich für die Überwindung von Klerikalismus und jeglicher Diskriminierung in der katholischen Kirche ein. Das Herzstück bildet dabei die Projektgemeinschaft, in welcher rund 40 Organisationen/Pfarreien/Netzwerke und rund 70 Einzelpersonen vertreten sind, die sich für Veränderungen in der Kirche einsetzen wollen.

Im Interview mit beUnity spricht Geschäftsführerin Mentari Baumann über die Ziele und Aktivitäten der Organisation und gibt einen Einblick in ihre Arbeit. Eine Arbeit, bei welcher seit neuestem der digitale Treffpunkt von beUnity eine wichtige Rolle spielt. Denn: «beUnity ist eine Austauschplattform und ein Arbeitstool gleichzeitig.»

Frau Baumann, welches Ziel verfolgen Sie mit der AGK?

Seit Jahrzehnten engagieren sich Menschen und Organisationen für eine glaubwürdige Kirche. Einige tun das sehr gezielt und fokussieren sich auf einen Aspekt (z.B. Frauenweihe), andere sehr allgemein. Einige sind ehrenamtlich tätig, andere tun das als Teil ihrer Arbeit. Auch in ihren Aktivitäten unterscheiden sie sich stark: Einige organisieren Protestaktionen, andere leben schon eine neue Art von Kirche in ihrem Pfarreileben und nochmals andere setzen sich in kirchenpolitischen Gremien für eine glaubwürdige Kirche ein.

Wir vernetzen diese verschiedenen Ansätze und Engagements, um voneinander zu lernen, uns gegenseitig zu unterstützen und Ressourcen sowie inhaltliche Aufarbeitungen zu teilen. So wird aus starken Einzelkämpfer:innen eine Gemeinschaft.

Die Arbeitsgruppe der AGK evaluierte bei einem Treffen den Einsatz einer Austausch-Plattform. Bild: zvg

Vor welchen Problemen stehen Sie in der Umsetzung Ihrer Visionen?

Die Organisationen und Menschen in der Projektgemeinschaft sind in der ganzen Schweiz verteilt. Einige engagieren sich ehrenamtlich neben dem Beruf, andere sind in einer Pfarrei angestellt und arbeiten typischerweise am Wochenende, nochmals andere arbeiten in der Spitalseelsorge zu verschiedensten Zeiten. Zeit ist also eine sehr knappe Ressource. Trotzdem ist das Bedürfnis nach Vernetzung und Synergien sehr hoch. Eine digitale Plattform wie beUnity ist also ideal.

Welche Möglichkeiten haben Sie davon überzeugt, dass beUnity Ihr Problem lösen wird?

Wir haben uns für beUnity entschieden, da es die Möglichkeit bietet, informelle Chat-Gespräche und thematisch fokussierte Diskussionen in den Gruppenräumen zu führen und einen Ort für verschiedene Arbeits- und Projektgruppen einzurichten, in denen effektiv gearbeitet werden kann. beUnity ist also eine Austauschplattform und ein Arbeitstool gleichzeitig.

Der digitale Treffpunk der AGK. Screenshot: beUnity

Können Sie uns einen Einblick geben, wie die Community-Plattform Ihr Leben vereinfacht?

Beispielsweise gibt es eine Gruppe für queere Katholik:innen. Einige davon sind in ihrem Umfeld noch nicht geoutet, da ein Outing für einige kirchliche Berufsgruppen immer noch ein Risiko darstellt. Auf beUnity konnten wir eine geschlossene Gruppe für den unkomplizierten und sicheren Austausch einrichten.

Zudem hat der Vatikan kürzlich ein Arbeitspapier veröffentlicht und die Bischofskonferenzen in den verschiedenen Ländern aufgefordert, dazu Rückmeldungen einzuholen. Auch wir schreiben eine Reaktion dazu, doch die Deadline ist sehr knapp. Auf beUnity konnten wir die interessierten Menschen, die daran arbeiten möchten, schnell und einfach zusammentrommeln, den Termin für ein Treffen suchen und jetzt redaktionelle Arbeit darin koordinieren. Dass alles an einem Ort stattfindet, hilft dabei sehr.


Die Allianz Gleichwürdig Katholisch hat den Schritt gewagt und mit beUnity in der Gemeinschaft auf eine zeitgemässe Kommunikation umgestellt. Und Sie? Erfahren Sie unter folgendem Link, wie Sie beUnity auch bei Ihnen einführen können oder vereinbaren Sie eine kostenlose Demo.

Quentin Aeberli, Kommunikation beUnity AG

Quentin Aeberli

«Meine damalige Deutschlehrerin würde ihren Augen nicht trauen, wenn sie wüsste, dass ich Blogs schreibe.»
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