Schweizer Siedlungen setzen mithilfe einer interaktiven App auf neue Kommunikationswege

26. November 2020
Von Quentin Aeberli
Kategorie: Stories

Um den Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht zu verlieren, beginnen immer mehr Siedlungen damit, in der Kommunikation auf interaktive, digitale Kanäle zu setzen. Im Hintergrund dieser Bemühungen steht vermehrt die App «beUnity». Mit einem digitalen Treffpunkt bietet die Schweizer Firma die gewünschten Voraussetzung, um die Ziele der zukunftsorientierten Siedlungen zu ermöglichen.

Yves Ortiz ist Mitglied der Arbeitsgruppe «Siedlungs-App» dreier Siedlungen der Baugenossenschaft Rotach. Im September 2020 hat sich der engagierte Bewohner dafür eingesetzt, dass in den Siedlungen Triemli, Rotach und Hard der sogenannte digitale Treffpunkt der Firma «beUnity» eingeführt wird. Das Ziel war es, die Kommunikation, die Vernetzung und das gemeinsame Zusammenleben zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlungen zu vereinfachen und damit voranzutreiben.

«Mit der beUnity-App haben wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.»

Yves Ortiz, Mitglied Arbeitsgruppe «Siedlungs-App»

Das Fazit nach den ersten Monaten sieht erfreulich aus: «Ein Grossteil der BewohnerInnen hat sich auf der App registriert. Bereits jetzt wurden über den niederschwelligen Austausch Kaltwasser-Probleme gelöst oder nicht mehr gebrauchte Konfitürengläser weitergegeben», sagt der Mitinitiator. Aktuell werde laut Ortiz über die neue Weihnachtsbeleuchtung diskutiert, wobei das erstaunliche sei, dass die Vernetzung über verschiedene Generationen stattfinde. Der 43-Jährige ergänzt deshalb: «Mit der beUnity-App haben wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.»

Andrina Ammann
«Die beUnity-App überzeugt von A bis Z»

Den gleichen Schritt in Richtung interaktiver Kommunikation haben neben der BG Rotach auch weitere Genossenschaften vorgenommen. Verschiedene Siedlungen kommunizieren seit mehreren Monaten mit den digitalen Möglichkeiten der Schweizer App.

Andrina Ammann, Projektverantwortliche beUnity bei WohnenPlus Richterswil

Der jüngste digitale Treffpunkt steht in der Zürcher Gemeinde Richterswil im Einsatz. Die Siedlung «WohnenPlus» hat sich Mitte November dazu entschieden, ins digitale Zeitalter umzusteigen. Andrina Ammann, Projektverantwortliche der bewirtschaftenden Verwaltung «Tuwag Immobilien», erläutert den Entscheid damit, dass die Plattform helfe, das Zusammenleben zwischen ihren Bewohnerinnen und Bewohner stärker zu entfalten: «Die App erlaubt eine Vernetzung und direkte Kommunikation zwischen allen Personen der Siedlung. Die Gartengruppe, der interne Jassclub und auch wir von der Verwaltung können gezielt Informationen an konkrete Anspruchsgruppen herausgeben. Die beUnity-App überzeugt von A bis Z.»

Nicht nur Siedlungen profitieren von der App

Bei der beUnity AG ist man überzeugt, mit dem digitalen Treffpunkt bei Siedlungen auf einen gemeinsamen Nenner gestossen zu sein. Gemäss Patrik Elsa, dem Gründer und Geschäftsführer der beUnity AG, stehen Anfang 2021 viele weitere Lancierungen an: «Unsere interaktive App deckt die Bedürfnisse einer modernen Siedlungskommunikation sehr gut ab.»

Gabriel Riedo, Mitgründer der Firma, ergänzt, dass nicht nur Genossenschaften grosses Interesse an der interaktiven App bekunden: «Wir sind mit verschiedensten Gemeinschaften in Kontakt, welche ebenfalls einen digitalen Treffpunkt für interaktive Kommunikation einführen wollen.» Erste Vereine, Kirchengemeinden und kleinere Interessengemeinschaften hätten sogar schon begonnen, über die App mit den Anspruchsgruppen in Kontakt zu treten. Zudem werde gemäss Riedo bereits in verschiedenen nationalen und kantonalen Sport- und Gewerbeverbänden die Einführung der App geplant.

Erfahrung aus über fünf Jahren Crossiety

beUnity setzt mit der App auf die Erfahrungen des «digitalen Dorfplatzes». Die Einwohner-App von «Crossiety» vernetzt seit über fünf Jahren Einwohnerinnen und Einwohner aus bald 75 Gemeinden und Städten. beUnity hat als Spin-Off von Crossiety die Funktionen des digitalen Dorfplatzes als Grundlage genommen und diese den Bedürfnissen von Siedlungen und weiteren Gemeinschaften angepasst. Mehr zu diesem Schritt ist im Beitrag von Startupticker.ch zu lesen.

Diese Firmen und Genossenschaften haben den Schritt gewagt und mit beUnity in ihren Siedlungen auf eine zeitgemässe Kommunikation umgestellt. Und Sie? Erfahren Sie unter diesem Link, wie Sie beUnity auch in Ihrer Siedlung einführen können oder testen Sie die Plattform gleich kostenlos aus.

Quentin Aeberli, Kommunikation beUnity AG

Quentin Aeberli

«Meine damalige Deutschlehrerin würde ihren Augen nicht trauen, wenn sie wüsste, dass ich Blogs schreibe.»
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