Wie eine digitale Plattform das Leben eines Verbands vereinfachen kann

01. Juni 2022
Von Quentin Aeberli
Kategorie: Arbeit, Stories

Mitglieder vernetzen, Wissen verbreiten, Events organisieren und vieles mehr: Die Aufgabe eines Verbandes ist es, sich für seine Branche einzusetzen. Doch tun sich immer mehr Verbände schwer, dies im heutigen Zeitalter umzusetzen. Eine interaktive Plattform für die Mitglieder-Kommunikation kann dabei helfen, die tägliche Arbeit zu vereinfachen und eine zeitgemässe Kommunikation zu gewährleisten.

Verbände versuchen seit längerer Zeit, die Kommunikation mit den Mitglieder zu digitalisieren. Ein besserer Social-Media-Auftritt, Newsletter, interne Bereiche auf der Webseite und weiteres haben jedoch noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Ein stärkerer Austausch unter den Mitgliedern findet kaum statt und das Feedback auf die Newsletter hält sich in Grenzen.

Die Illustration zeigt das Chaos von zu vielen Kommunikations-Kanälen.
Sowohl für die Verantwortlichen wie auch für die Mitglieder ist es schwierig, bei zu vielen Kommunikations-Kanälen den Überblick zu bewahren. Bild: Pixabay

Grund dafür ist die fehlende interaktive Komponente auf einer Plattform, die nur für die Mitglieder bestimmt ist. Eine erfolgreiche Verbandskommunikation kann erst dann entstehen, wenn es den Verantwortlichen gelingt, eine exklusive Online-Community aufzubauen. Das bedeutet, dass die Mitglieder beginnen, von sich aus auf die weiteren Personen zuzugehen und via Push-Benachrichtigungen in Echtzeit zu Umfragen oder Neuigkeiten geleitet werden. Dann wird aus dem Verband wieder ein Organ, das einen sichtlichen Mehrwert bietet.

5 Beispiele, wie Verbände mit einer eigenen Plattform für die Mitglieder-Kommunikation die tägliche Arbeit bereichern können

Verschiedene Verbände aus der Schweiz und Deutschland haben damit begonnen, die Kommunikation mit den Mitgliedern über eine eigene Plattform zu organisieren. So beispielsweise der Schweizerische Fussballverband Nordwestschweiz. Der App-Verantwortliche David Huwiler erzählt: «Der digitale Treffpunkt ist Dreh- und Angelpunkt unserer Kommunikation. Dieser interaktive und niederschwellige Austausch soll dazu führen, dass die Verbands-Familie wieder näher zueinander findet.»

Die folgende Liste gibt einen Überblick über die Vorteile einer eigenen Verbands-Plattform.

1. Alle Mitglieder in Echtzeit erreichen und Wissen verbreiten

Es liegt auf der Hand: Wenn man die Geschäftsstelle, Präsident:innen der Mitglieds-Gemeinschaften, wichtige Stakeholder etc. auf einer Plattform vereint, sind diese in Echtzeit erreichbar. Seien es Informationen zu anstehenden Events, Neuigkeiten aus der Branche oder Umfragen zu bestimmten Themen – alle Mitglieder können in wenigen Sekunden informiert werden. So können mühsame Briefe, WhatsApp-Chats, interne Newsletter, Massen-Mails und weitere Kanäle aufs Minimum reduziert werden.

Auf der Illustration sind verschiedene Personen zu sehen, welche mit Linien miteinander vernetzt sind.
Mitglieder eines Verbandes vernetzen: Dies gehört meist zu den Aufgaben eines Verbandes. Bild: pixabay
2. Gleichgesinnte in Interessengruppen vernetzen

Während Events dazu dienen, die Mitglieder zusammen zu bringen und den Austausch nach Themen oder Interessen zwischen Gleichgesinnten zu fördern, findet dieser übers Jahr gesehen kaum statt. Mit einer Plattform, welcher die Mitglieder vernetzt, können verschiedene Gruppen erstellt werden, damit sich Gleichgesinnte jederzeit helfen und über spannende Themen diskutieren können. So können die Mitglieder zudem selbst miteinander in Kontakt treten, was die Anfragen in Richtung der Geschäftsstelle spürbar minimieren kann.

3. Mit regelmässigen Umfragen am Puls der Mitglieder bleiben

Ausführliche Mitglieder-Befragungen gehören in manchen Verbänden zum jährlichen Ritual. Doch wie wäre es, wenn die Mitglieder jederzeit für eine spannende Meinungsumfrage zu erreichen wären? Ein digitaler Treffpunkt ermöglicht es, Diskussionen im Vorstand oder sonstige offene Fragen zu öffnen und direkt an die Mitglieder zu richten. Mit anonymen oder offenen Abstimmungen kann jederzeit der Puls der Branche gefühlt werden. So verhindert man, dass falsche Ideen und Projekte in die Wege geleitet werden und stets nach den Bedürfnissen der Mitglieder gehandelt wird.

Auf dem Bild sind mehrere Post-it-Zettel neben einem Computer zu sehen
Plane die nächsten Meetings und Events über die eigene Verbands-Plattform. Bild: unsplash
4. Ganze Events über eine Plattform organisieren

Die Organisation von Veranstaltungen kann sehr aufwendig werden. Sowohl die Anmeldung als auch die Kommunikation vor, während und nach dem Event bringen verschiedene Herausforderungen mit sich. Eine zentrale Kommunikations-Plattform bringt Struktur in die Planung. Stellen Sie sich vor: Die Personen können sich direkt darüber anmelden, die Teilnehmenden erfahren in einer Gruppe, wie das Programm aussieht, können gewünschte Themen einbringen, geben spezielle Essenswünsche an und werden über kurzfristige Änderungen informiert. Während des Events finden Live-Abstimmungen statt und die anwesenden Personen teilen ihre Fotos im Live-Chat. Tönt futuristisch. Mit einer passenden App kann dies aber bald Realität werden.

5. Sitzungen planen und effizienter gestalten

Neben der Kommunikation mit den Mitgliedern findet natürlich auch die interne Kommunikation über die Plattform statt. Vorstandssitzungen, Meetings der Geschäftsstelle etc. werden via Terminumfrage geplant, Traktanden und Protokolle werden geteilt und allfällige Beschlüsse mit einer Abstimmung im Nachgang abgesegnet. Auf E-Mails, Chats und weitere unübersichtliche Kanäle könnte man verzichten.

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Der digitale Treffpunkt von beUnity bietet Verbänden zahlreiche Möglichkeiten, um die Kommunikation mit und unter den Mitglieder zu verbessern. Erfahre mehr dazu oder finde in einem unverbindlichen Gespräch heraus, ob die Plattform auch euren Bedürfnissen entspricht.

Quentin Aeberli, Kommunikation beUnity AG

Quentin Aeberli

«Meine damalige Deutschlehrerin würde ihren Augen nicht trauen, wenn sie wüsste, dass ich Blogs schreibe.»
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