Die drei Voraussetzungen für eine aktive Community

Die drei Voraussetzungen für eine aktive Community

15. Oktober 2021
Von Quentin Aeberli
Kategorie: Stories

Wieso fahren nicht schon mehr Organisationen den gleichen Zug wie kommerzielle Unternehmen, um das Vertrauen und die Identifikation der Mitglieder zu stärken? Weil Community Building nicht über Nacht geschehen kann. Verschiedene Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine Organisation bereit ist, aus den Mitgliedern eine Community zu formen.

Mitglieder an eine Organisation zu binden, geschieht bekanntlich nicht über Nacht. Wie dieser Artikel zeigt, müssen verschiedene Schritte vorgenommen werden, um das Vertrauen aufzubauen, Identifikation zu stiften und schlussendlich Loyalität unter den Mitgliedern zu erzeugen. Doch bevor man mit «Community Building» beginnt, lohnt sich eine kurze Analyse der aktuellen Situation. Denn wer sich diesem wichtigen Thema annehmen möchte, muss verschiedene Voraussetzungen mit sich bringen.

Mindset

Ein grosser Faktor spielt das richtige Mindset. Wer Community Building betreiben möchte, darf keine Angst vor Veränderung haben. Denn eine Umstellung auf eine interaktive Kommunikation ist initial mit Aufwand verbunden und führt dazu, dass man den Mitgliedern eine Stimme gibt. Fürchtet man sich von dieser Gegebenheit, ist der Aufbau einer aktiven Community unmöglich.

Das Ziel muss klar definiert sein.
Wohin soll es gehen? Eine Frage, die man sich vor dem Aufbau einer Community stellen sollte.

Doch nicht nur die Verantwortlichen der Community, sondern auch die Mitglieder selbst müssen für die Umstellung bereit sein. Oder anders gesagt: Sie müssen von Anfang an mit einbezogen und über die anstehend Schritte informiert werden. Nur im engen Austausch mit den Mitgliedern können deren Bedürfnisse aufgedeckt und spezifisch darauf eingegangen werden.

Fragen, die man sich stellen muss
  • Was ist das Ziel unserer Community?
  • Wollen unsere Mitglieder Teil einer Community sein?
  • Wann ist unserer Community ein Erfolg?

Ressourcen

Der Aufbau einer Community passiert nicht über Nacht, sondern ist ein stetiger Prozess. Eine Organisation muss bereit sein und die nötigen Ressourcen an den Tag legen. Ressourcen heisst dabei nicht nur Geld, sondern auch Ideen, Zeit und Kreativität. Deshalb ist bei diesem Punkt Geduld gefragt und die Bereitschaft, als Organisation Einsatz zu zeigen. Und wichtig: Es braucht einen geeigneten Kanal, um mit den Mitgliedern kommunizieren zu können. Fehlt das nötige Werkzeug, kann es zu unnötig hohem Aufwand führen, die Community überhaupt zu erreichen und sie zu aktivieren.

Der digitale Treffpunkt von beUnity
Das richtige Tool für die Kommunikation ist Match entscheidend beim Aufbau einer Community. Bild: Der digitale Treffpunkt von beUnity
Fragen, die man sich stellen muss
  • Haben wir personelle Ressourcen?
  • Haben wir finanzielle Ressourcen?
  • Haben wir einen geeigneten Kanal?

Methode

Zuletzt benötigt man natürlich auch die richtige Methode. Das Bereitstellen einer digitalen Plattform zur Informationsvermittlung reicht nicht. Das Medium muss eine niederschwellige und einfach zugängliche Kommunikation mit und unter den Mitgliedern ermöglichen.

Der Aufbau einer Community kann mit Schach verglichen werden.
Der Aufbau einer Community kann mit Schach verglichen: Es braucht die richtige Methode und danach viel Geduld, bis man am Ziel ist. Bild: unsplash

Was man dabei nie vergessen sollte: Die Mitglieder sind wertvolle Ressourcen, die man aktivieren kann. Es müssen nicht die Community-Verantwortlichen sein, welche für den ganzen Inhalt verantwortlich sind. Der Einbezug von Themenführer:innen oder Projektmitarbeitenden ist ausschlaggebend für eine aktive Community. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Ressourcen eingesetzt werden, desto mehr kann in die Umsetzung investiert werden, um die Aktivitäten unter den Mitgliedern zu erhöhen.

Fragen, die man sich stellen muss
  • Welche Inhalte wünschen wir uns in der Community?
  • Gibt es bestimmte Regeln?
  • Welche Rituale können eingeführt werden?
Die drei Voraussetzungen für den Aufbau einer Community.
Wer eine Community aufbauen möchte, muss neben dem richtigen Mindset auch die nötigen Ressourcen bereitstellen sowie die richtige Methodik anwenden.

White Paper anfordern

Das White Paper «Community Building in Organisationen» geht vertiefter auf den Mehrwert einer aktiven Community ein. Tragen Sie sich in der folgenden Liste ein, damit Sie benachrichtigt werden, sobald das komplette White Paper online ist (ab Oktober 21, für Organisationen kostenlos):

  • This field is for validation purposes and should be left unchanged.
Quentin Aeberli, Kommunikation beUnity AG

Quentin Aeberli

«Meine damalige Deutschlehrerin würde ihren Augen nicht trauen, wenn sie wüsste, dass ich Blogs schreibe.»
Du willst nichts mehr verpassen?

Melde dich für unseren Newsletter an

Weitere Artikel

Pastoralverbund Reckenberg lanciert Firmungs-App

Die Kommunikation mit und unter den Firmanden des Pastoralverbundes Reckenberg soll einfacher und interaktiver werden. Mit dem digitalen Treffpunkt wird dafür Ende Oktober 2021 die Schweizer...

i

Weitere Artikel

Pastoralverbund Reckenberg lanciert Firmungs-App

Pastoralverbund Reckenberg lanciert Firmungs-App

Die Kommunikation mit und unter den Firmanden des Pastoralverbundes Reckenberg soll einfacher und interaktiver werden. Mit dem digitalen Treffpunkt wird dafür Ende Oktober 2021 die Schweizer Kirchen-App von beUnity eingeführt. Mit dem Pastoralverbund Reckenberg...

l

Du willst nichts mehr verpassen?

Melde dich hier für unseren Newsletter an: